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Tür 16 – Dankbarkeit macht glücklich

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Hast Du mal wieder großen Stress, fühlst Du Dich ausgelaugt oder frustriert? Hast Du ein schlechtes Gewissen, zu wenig Zeit, schlechte Laune? Und das Wetter ist vielleicht auch nicht so, wie Du es gerne hättest. 

Im Leben gibt es sehr viele Gründe, schlecht drauf zu sein. Die große Frage ist: Ist das hilfreich für Dich?

Eigentlich geht es uns ja gut. Wir machen es uns nur nie oder selten bewusst. Es ist nicht immer alles so furchtbar, wie wir es uns vielleicht gerne ausmalen.

Wir zeigen Dir heute eine kleine Übung, die Dir hilft, die Gedanken auf die positiven Dinge des Lebens zu richten. Denn Energie folgt der Aufmerksamkeit. Deine Gefühlslage hängt wesentlich davon ab, worauf Du Deinen Fokus richtest. Du kannst selbst beeinflussen, ob Du positiv oder negativ auf die Welt sehen möchtest.

Du brauchst nicht viel dazu. Ein Stück Papier – idealerweise ein schönes Notizbuch, wenn Du Dir etwas gönnen möchtest, einen Stift und 5 Minuten Zeit in der Früh.

Übung - Notizbuch mit Herz

Das Dankbarkeitstagebuch

  • Reserviere Dir in der Früh 5 Minuten für Dich. Das kann direkt nach dem wach werden sein oder bei Deinem Morgenkaffee oder Tee. Wie es Dir am besten passt und wo Du ein klein wenig Ruhe hast. Sogar am “stillen Örtchen” kann es gut sein. 
  • Setze Dich mit Deinem Papier oder Notizbuch und Deinem Stift hin.
  • Überlege Dir: Wofür bin ich heute dankbar?
  • Schreibe 3-5 Dinge auf, für die Du dankbar bist.

Es fällt Dir nichts ein?

Überhaupt kein Problem. Dein Gehirn braucht eine Zeit, bis es sich an diese Übung gewöhnt.

Mache diese Übung über mehrere Wochen hinweg jeden Tag und Du wirst bemerken, dass es jeden Tag leichter wird. Dein Unterbewusstsein beginnt sich auf die Dinge, für die Du dankbar bist, zu fokussieren. Denn Energie folgt der Aufmerksamkeit!

Wenn Du tagsüber Dankbarkeit für etwas verspürst, schreib es Dir gerne auf! Je öfter wir Dankbarkeit üben und auch bewusst aufschreiben, desto leichter fällt es uns.

Was ist der Unterschied zu einem normalen Tagebuch?

In ein Tagebuch schreibt man oft viel mehr hinein, was so passiert ist den ganzen Tag. Gutes wie weniger Gutes, alles was einen so beschäftigt. Und das sind oft eher die negativen Dinge, denn unser Gehirn ist leider eine “Problemfokus-Maschine”. Das war früher sehr hilfreich! Gefahren schnell zu erkennen, hat unser Überleben gesichert. Wenn wir nur den Himmel bewundert, dafür den Säbelzahntiger ignoriert hätten, wären wir vermutlich nicht bis ins Heute gekommen.

Im Dankbarkeitstagebuch konzentrieren wir uns ausschließlich auf die kleinen, positiven Erlebnisse und Dinge, für die wir dankbar sind. 

Und ein großer Vorteil: ein paar Stichworte genügen, es muss kein Roman werden!

Hier noch ein paar alternative Fragen, die Deine Kreativität anregen können.

  • Was ist mir in letzter Zeit Gutes passiert?
  • Wer oder was macht mir Freude?
  • Was macht mich glücklich? Was ist Glück für mich?
  • Hat mir jemand ein Lächeln oder ein Kompliment geschenkt?
  • Bei wem fühle ich mich wohl? 
  • Wer oder was macht mir gute Gefühle?
  • Was mag ich besonders gern?
  • Wovon habe ich genug oder sogar im Überfluss?
  • Wer oder was gibt mir Sicherheit?
  • Was weiß ich an meinen Freunden oder meiner Familie zu schätzen?

Und es dürfen auch Kleinigkeiten sein – es muss nicht immer gleich der “Weltfrieden” sein! 

Hat Dir jemand einen Sitzplatz im Bus angeboten? Hat Dir eine fremde Person im Supermarkt ein Lächeln geschenkt? Du kannst auch für Deinen Morgenkaffee / Tee und Dein Frühstück dankbar sein. Oder für den Sonnenschein, den Regen, der die Pflanzen tränkt. Für den See, in dem sich der Himmel spiegelt. Für das spannende Buch, das Du vielleicht gerade liest oder das Rätsel in Deiner Zeitung.

Studien zeigen, dass Menschen, die regelmäßig ein Dankbarkeitstagebuch führen, optimistischer sind, mehr Lebensfreude verspüren und sich gesünder und vitaler fühlen. Sie schlafen sogar etwas besser und länger und sie haben auch weniger körperliche Probleme. Stress und depressive Symptome werden durch die Dankbarkeit reduziert.

Also probiere es aus! Schreibe ab morgen – oder sogar heute – Dein persönliches Dankbarkeitstagebuch.

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