Adventkalender

Tür 2 – Auszeiten & Pausen, warum ist das wichtig?

Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.

Die Organisation einer Betreuung und die Betreuung selbst können eine/n über lange Zeit ganz schön auf Hochtouren halten! Zu jeder Tages- und Nachtzeit ist mit regelmäßigen oder spontan anfallenden Aufgaben aller Art zu rechnen. Das nagt an den Nerven.

Dauerstress ist nicht gut für Deine Gesundheit. Stresshormone werden freigesetzt, die sich negativ auf Deinen Blutdruck, Dein Immunsystem, auf Deinen Schlaf und auch Dein Gewicht auswirken. 

Autogenes Training, Yoga und Meditation können schützend vor einem Überschuss an Stresshormonen wirken und regenerieren das Nervenkostüm.

Nur 5 Minuten 2x am Tag können den körperlichen Haushalt bereits wieder in Balance bringen. Dafür ist jedoch Regelmäßigkeit gefragt! Denn der Körper ist bereits auf dauerhafte Belastung eingestellt und benötigt zur Entschleunigung etwa 3 Wochen lang tägliche Entspannungszeit.

Das Phänomen, dass freie Tage – obwohl man diese bereits dringend braucht – nicht zur Erholung genutzt werden können, hängt mit einer pausenlosen Strapazierung zusammen. Eine kurze Auszeit jeden Tag kann hier gut tun.

Es gibt zwei Varianten der Kurz-Auszeit – eine gedankliche und eine physische.

Heute nehmen wir uns die gedankliche Auszeit vor.

Übung - Notizbuch mit Herz

Die 4-Eck-Atmung oder Box-Atmung

Wenn Du mal wieder merkst, dass gerade alles zu viel wird, Du nicht mal mehr zum Durchschnaufen kommst, dann hilft die Box-Atmung oder auch 4-Eck-Atmung genannt, dem Stress Paroli zu bieten.

Schließe dazu kurz die Augen, idealerweise setzt Du Dich auch dabei hin. Lege die Hände entspannt in den Schoß. Atme zuerst gut aus, bis Deine Lungen leer sind.

Nun nimm einen ganz tiefen Atemzug.

  1. Atme dabei ganz langsam durch die Nase ein, bis Deine Lungen komplett mit Luft gefüllt sind und zähle dabei bis vier.
    1… 2… 3… 4… 
  2. Nun halte die Luft an und zähle wieder langsam bis 4.
    1… 2… 3… 4… 
  3. Durch die Nase lässt Du nun langsam die Luft wieder aus Deinen Lungen hinaus fließen – genau, Du zählst wieder von 1 bis 4.
    1… 2… 3… 4… 
  4. Zum Schluss wartest Du kurz, bis Du wieder einatmest, Du zählst wieder langsam von 1 bis 4, erst dann atmest Du ein.
    1… 2… 3… 4… 

Das wiederholst Du nun mindestens 5 mal. Wenn es Dein Alltag zulässt, nimm Dir täglich 2x 5 Minuten Pause für diese Atemübung, idealerweise an einem ruhigen Ort. 

Je öfter Du kleine Erholungsübungen in Deinen Alltag einbauen kannst, umso besser!

Am 4. Dezember erfährst Du mehr, wie Du Dir kurze Pausen im Gehen schaffen kannst und hinter dem Sonntagstürchen wartet eine schöne Entspannungsübung auf Dich. Ab jetzt sind Deine Tage hoffentlich mit 10 Minuten Erholung bereichert!

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